Als der Fahrstuhl leer war – und ich in der Präsenz ausstieg

Shownotes

In dieser Podcastfolge „Als der Fahrstuhl leer war – und ich in der Präsenz ausstieg“ geht es um die stille, aber tiefgreifende Dimension von Leadership und Business. Sie beleuchtet, wie aus einem unerwarteten Moment der Ruhe ein neues Verständnis von Führung entstehen kann – fernab von Effizienzdenken, Leistungsdruck und Daueraktivität.

Ein leerer Fahrstuhl wird zum Sinnbild für das, was im modernen Management häufig fehlt: bewusste Wahrnehmung, innere Ruhe und der Mut, einfach im Moment zu sein. In einer Welt, die auf Geschwindigkeit programmiert ist, öffnet sich hier ein Raum, in dem Stille nicht als Stillstand verstanden wird, sondern als Qualität der Präsenz. Führungskräfte, die lernen, diesen Raum zu gestalten, erleben, dass aus bewussten Pausen Klarheit wächst – über sich selbst, ihre Wirkung und die Dynamik ihrer Teams.

Die Folge zeigt, dass wahre Führung nicht darin besteht, immer mehr zu tun, sondern bewusster zu sein. Stille wird zum strategischen Werkzeug: Sie schafft Resonanz, fördert Selbstreflexion und öffnet den Dialog auf einer tieferen, menschlicheren Ebene. Meetings werden kürzer, Gespräche echter, Entscheidungen nachhaltiger. Es ist eine Einladung, Führung als etwas Ganzes zu begreifen – nicht als Rolle, sondern als Haltung.

„Als der Fahrstuhl leer war“ steht sinnbildlich für diesen Übergang: von äußeren Strukturen zu innerer Orientierung, von Reaktion zu Resonanz, von Lautstärke zu Wirkung. Diese Folge richtet sich an alle, die Führung neu denken wollen – an Top-Manager, Coaches und Menschen, die ihre berufliche Präsenz bewusst und wirkungsvoll gestalten möchten.

Manuel Stöbel arbeitet als Coach und Mentor an der Schnittstelle von Bewusstsein, Kommunikation und Führung. Seine Arbeit zielt darauf, innere Klarheit und äußere Wirkung in Einklang zu bringen – mit Präsenz, Tiefe und menschlicher Authentizität als Grundlage für echte Wirksamkeit.

Er lädt herzlich ein, Gedanken und Eindrücke zur Folge zu teilen:

  • Aufzählungs-TextWie gelingt es Ihnen, inmitten von Tempo und Druck Momente der Stille zu bewahren?
  • Aufzählungs-TextWie verändert sich Ihre Führung, wenn Sie den Fokus von Aktion auf Bewusstsein richten?

💬 Schreiben Sie Ihr Feedback oder Ihre Beobachtungen gern in die Kommentare oder per Nachricht an

dialog@stoebel.de

📲 Folgen Sie Manuel Stöbel auf

um regelmäßig neue Impulse zu Leadership, Präsenz und Coaching zu erhalten.

🔗 Ergänzend zur Folge finden Sie den Blogartikel:

„Als der Fahrstuhl leer war – und ich in der Präsenz ausstieg“ – eine vertiefende Reflexion über die Rolle der Stille in moderner Führungskultur.

Melden Sie sich zu Stöbels-Newsletter an, um alles Weitere sicher zu erfahren:

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich kam natürlich pünktlich und war am Eingang, kühlprofessionell irgendwie auch steril.

00:00:08: Und man wies mich zum Fahrstuhl und sagte, fünftigster Stock heute erstöpelt.

00:00:15: Und ich grins dich irgendwie, weil das war ein schönes Bild für das, was man besprechen würde an dem Tag.

00:00:25: Distanz oder Distanzen überwinden, den Überblick behalten, als Führungskraft, aber auch Höhe im Sinne von persönlicher Größe.

00:00:35: Und jetzt war es so, der Fahrstuhl, der kam, der war leer.

00:00:39: In dieser Geschäftlichkeit, Viertel nach Acht, war kein Mensch, nur ich da.

00:00:46: Also irgendwie um mich herum war schon viel los, aber irgendwie nur ich und dieses Mapp poliertes Spiegel gelassen, was da ist.

00:00:55: Ja, die Türen schlossen sich dann und die Auffahrt ging dann los.

00:01:00: Der Fahrstuhl setzte sich ruckartig und schnell in Bewegung.

00:01:05: Das geht so in den Bauch rein und denkst, wow, das ist ein toller Auftakt.

00:01:10: Aber irgendwie stand ich dort und spürte, wie sich dieser Raum in dieser kleinen Kabine auf einmal veränderte.

00:01:19: Weil es fiel mir irgendwie auf.

00:01:21: Es war kein Geräusch da, kein Gespräch.

00:01:24: Ich nahm auch keinen Lärm, von draußen war, irgendwie nur mein Atem.

00:01:29: Und auf einmal war da auf einmal Lehre oder so eine eigentümliche, dichte Stille, wenn nichts da ist außer man selbst und Traum.

00:01:42: Und ich sah so mein Spiegelbild an, Anzug, Tasche, Notizen unterm Arm und dachte, jung, das ist der Coach, der gleich über Präsenz spricht.

00:01:53: Aber irgendwie war da was anders, denn in diesem Moment war das nicht der Coach und Trainer, der Business Manuel, sondern es war irgendwie nur ein Mensch in einem leeren Fahrstuhl.

00:02:08: Und irgendwie ließ mich dieser Gedanke still werden.

00:02:13: Und es war so eine Fahrt, die irgendwie nur ganz kurz ist, weil diese Fahrstuhle ja schnell sind, aber irgendwie auch lang.

00:02:24: Und irgendwie dachte ich an diese Rollenverquickung Mensch und Business Mensch.

00:02:31: Und ich dachte auch an die Menschen, die ich gleich treffen würde, an die Kalender von denen, die voll sind, an die Mails, die die bearbeiten, an Verantwortlichkeiten, an Erwartungen, an ihre Gesichter, an die Gesichter der Führungskräfte, die auch Menschen sind.

00:02:54: irgendwie Mimik zwischen Konzentration und Erschöpfung?

00:03:00: So kann man das, glaube ich, sagen.

00:03:02: Dann fragte ich mich, wann waren die das letzte Mal wirklich so still, wie ich jetzt hier im Fahrstuhl?

00:03:12: Wann haben die sich wohl erlaubt, das letzte Mal leer zu sein?

00:03:17: Und zwar nicht im Sinne von ausgebrannt, sondern leer im Sinne von frei, von dem, was sie tagtäglich tragen oder was sie sicherlich auch ertragen müssen.

00:03:31: Der Fahrstuhl vor weiter, ich erinnere mich noch an dieses Display, dreißigster, vierzigster, fünfundvierzigster Stock und auf einmal schien sich die Luft um mich herum irgendwie zu verändern.

00:03:45: Ich geb zu dir, das ist Spooky gewesen und die Lehre die ich da spürte, hatte irgendwie was Unheimlich Heilsames in diesem Moment.

00:03:56: Weil da war auf einmal Platz.

00:04:00: Da war auf einmal Platz für Gedanken, für Luft, für Atmung und auch für mich als Mensch.

00:04:08: Als ich dann oben ankam, öffneten sich die Türen und ich trat heraus in diese lackierte Welt, Glas, Krom.

00:04:19: Diese komischen Büro-Teppiche.

00:04:22: Die Aussicht war zwar atemberaubend und Frankfurt lag zu meinen Füßen, als wäre all das, was da unten geschah, eben nur irgendwie ein flüchtiger Atemzug.

00:04:35: Hier oben war auch Luft, habe ich gedacht.

00:04:37: Ich dachte, wow, toller Seminarart.

00:04:41: Und tatsächlich klang in mir die Lehre des Fahrstuhls noch nach.

00:04:48: Die Lehre, die Klarheit.

00:04:51: Da ist nicht so eine schwebende Stille.

00:04:55: Na ja, wie das ist, du breitest dich vor, schläfst dich Technik an, prüfst die Flip-Chart-Stifte, ob die einfach auch alle funktionieren.

00:05:01: Auf einmal waren da eben dann diese zwölf Führungskräfte.

00:05:06: Konzentriert, kontrolliert, Designer-Outfit.

00:05:11: Und irgendwie hatten sie genau diesen Blick, den ich oft erwarte, in so oberen Etagen.

00:05:18: Aufmerksam, businessmäßig.

00:05:21: aber auch auf Abstand.

00:05:23: Ich begann wie üblich mit einer sehr knappen Vorstellungsrunde und während jetzt die Leute eben sprachen und sich mehr oder weniger mir vorstellen, weil sie sich gegenseitig kannten, habe ich gemerkt, dass ich irgendwie anders zugehört habe als sonst.

00:05:42: Weniger inhaltlich, also weniger auf das was doch mehr, auf das wie.

00:05:48: Auf die Spannung.

00:05:50: die Müdigkeit in den Worten und in der Stimme, aber auch die Ungeduld zwischen den Sätzen, die sagt, dem Mensch können wir jetzt anfangen.

00:05:58: Da dachte ich, nee, ich mache jetzt kein Modell, ich mache jetzt keine Theorie, sondern ich erzähle von der Fahrstuhlfahrt, von dem Moment der positiven, konstruktiven inneren Lehre, von meinem komischen, verwischten Spiegelbild.

00:06:18: und ich Ich dachte, ich muss auch davon erzählen, dass Präsenz nicht in dem Moment entsteht, wenn wir uns anstrengen, sondern in dem, wenn wir mal aufhören und selbst überholen zu wollen.

00:06:35: Manche lächelten, ja.

00:06:38: Manche nickten, manche blicken irritiert.

00:06:42: Na ja, sie wollten aufs Handy blicken, sie blicken irritiert nach draußen.

00:06:47: Aber ich sah irgendwie hinter diesen Stirnen in Falten, dass da was abging.

00:06:55: Und dann tat ich einen weiteren Schritt, der mir in so einem Setting noch nie passiert war.

00:07:01: Ich bad die Menschen kurz die Augen zu schließen und sagte, stellen sich einmal vor, sie sind in einem leeren Fahrstuhl, der langsam fährt, der langsam sieht, ihrem Ziel bewegt.

00:07:20: Sie hören.

00:07:21: kein Geräusch, sie haben keine Ablenkung, nur sie sind da.

00:07:30: Dann bat ich sie einmal, in das Gefühl zu gehen, was da bleibt, wenn alles um sie herum verschwindet.

00:07:41: Ich merkte dann, hier und da ein schweres Atem, dem Motto, was soll, dieses esoterische Geblubber von dem Typen da, aber gleichzeitig habe ich bei einigen gemerkt, wie die Schultern sich gesenkt haben, wie die Atemzüge ganz leicht aber eben tiefer wurden und in dieser kuriosen, businessmäßigen Stille etwas geschah.

00:08:09: Weil die Menschen, die eben noch in Gedanken an ihre Projekte gefangen waren, begannen bei sich anzukommen.

00:08:19: Ehrlich gesagt nur ein ganz kurzes Moment, aber dieser Moment, der war Echt.

00:08:26: Er war pur.

00:08:28: Und ich will euch das erzählen, weil das genau die beste Erfahrung für Präsenz ist, die man haben kann.

00:08:38: Diese kurze, dieser Finger schnipst, der da ist, nicht wenn man was tut, sondern wenn man etwas zulässt.

00:08:50: Wir sollten uns immer bewusst an Präsenz ist kein Werkzeug.

00:08:54: Präsenz ist ein Zustand.

00:08:57: Und gleichzeitig, und das war letztendlich das, worauf ich bei diesem Seminar dann darauf gekommen bin, Führung bedeutet diesen Zustand nicht nur zu kreieren für sich, sondern diesen Zustand am Leben zu halten.

00:09:16: Und zwar für sich selbst als Führungskraft und eben auch für andere.

00:09:23: Und genau daran haben wir in den nächsten Stunden gearbeitet.

00:09:29: Stimme, Haltung und Atem.

00:09:32: Also etwas ganz anderes, was nichts mit Zahnen und anderen finanziellen Werten zu tun hat, sondern mit körperlichen Werten, mit Werten von persönlichem Eindruck, mit den inneren Werten, die dadurch erst zum Ausdruck kommen können.

00:09:50: Wir sprachen über Wirkung als Führungskraft.

00:09:54: Wir sprachen auch über Kommunikation.

00:09:57: Und da hatten sie dann kleine Anmerkung, auch ein paar Modelle.

00:10:00: Und wir sprachen auch über die Kraft eines klaren Blicks, eines präsenten Blicks.

00:10:06: Aber eben alles, was wir taten, war in diesem einen Gedankenfahr angehört, der letztlich wirklich auf diese kleine Fahrstuhlfahrt zurückzuführen war.

00:10:17: Präsenz beginnt in der Lehre, also in der Lehre, die eigentlich eine Fülle ist.

00:10:26: Und an einem Teilnehmer kann ich mich sehr, sehr gut erinnern.

00:10:32: Er war in der Finanzverwaltung oder in der Abrechnung von dieser Bank.

00:10:37: Ein Typ, schmal lippig, schmal analytisch präzise kontrolliert, wie ihr halt, wie ihr halt seid.

00:10:47: Und seine Stimme waren in den ersten Minuten des Tages eigentlich so, wie klingt eine Formel, korrekt aber ohne Wirkungsraum.

00:11:02: als wir später mal da eine Übung gemacht haben, bei der jeder nur einen Satz sagen sollte, es ging in den vorher nachher Effekt.

00:11:14: Da sagte er aus dem Stand heraus, ich glaube, ich habe vergessen, wie Stille klingt.

00:11:26: Ich glaube, ich habe vergessen, wie Stille klingt.

00:11:28: Und danach schwieg er und blickte in Richtung Taunus aus dem fünftzigsten Stock.

00:11:37: Und irgendwie dieser Satz der Halte in diesem Teppich akustisch schwierigen Raum irgendwie nach, weil das auf einmal nicht mehr kontrolliert und präzise und analytisch wirkte, sondern es kamen Verletzlichkeit rüber, es kamen aber auch eine persönliche Würde rüber und eine unnachahmliche Wachheit und eine unnachahmliche Präsenz.

00:12:09: Manche nickten ganz leicht, weil ich glaube, diesem Setting von von von Managern und Top-Managern möchte eben diese Verletzlichkeit insbesondere keiner zugeben.

00:12:23: Und hier begann der Seminar zu atmen nach drei Stunden, nach vier Stunden.

00:12:33: Und kurz vor der Mittagspause dachte ich dann wieder an diesem Fahrstuhl.

00:12:40: an die Lehre, die dann kein Mangel ist, sondern Raum, Entfaltungsraum.

00:12:48: Und genau da habe ich verstanden, Führung heißt, diesen Raum sich und anderen zu erhalten.

00:12:59: Und zwar einen Raum jetzt nicht sofort mit Worten und Lösungen oder gar Aktionismus zu zu füllen, sondern den erstmal zu öffnen.

00:13:12: irgendwie für Resonanz, Wahrnehmung, aber eben auch so echte Begegnung.

00:13:20: Gut, die Mittagspause kam und ich stand ab Fenster, blickte hinunter und unter mir, ja, boomte die Stadt.

00:13:30: während großes System, das Bewegung, Geräusch, Trubbeligkeit und irgendwie war es schön in diesem Raum geworden, zwischen Krom und Designerstühlen.

00:13:44: Dieser Raum wurde dann von dieser Gruppe jetzt gestaltet und er hatte eine Stille bekommen.

00:13:50: Eine Stille, ich fand eigentlich, die man relativ gut greifen konnte.

00:13:57: Da ging mir so durch den Kopf, wie oft werde Lehre eigentlich vermeiden.

00:14:04: Lehre, wir füllen sie mit Mails, mit Meetings, mit Ideen und wenn wir nichts zu tun haben, fällt uns ein neues Projekt ein.

00:14:13: Und wir gingen auch auf, wie sehr wir eigentlich Angst vor der Stille haben.

00:14:19: Und Angst haben, dass in der Stille auf uns irgendwas Unheimliches wartet, was wir nicht kontrollieren können.

00:14:28: Aber da, genau da, beginnt eben das Wesentliche.

00:14:34: Führungskräfte, die gelernt haben, diese Lehre zu leben und erst mal zuzulassen, die führen tatsächlich anders.

00:14:42: Sie hören besser zu, sie spüren schneller, was Teams brauchen.

00:14:46: Sie sprechen bewusst und sie wirken anders und sie wissen, dass Fülle nicht nur im Tun entsteht, sondern auch in der Stille, im Sein.

00:15:01: Und das war eine tolle Essenz dieses Seminars, dass am Nachmittag noch mit Rollenspielen gefüllt war und mit weiteren Experimenten, die ganze Gruppe, die kriegte eine ganz, ganz super tolle Dynamik.

00:15:17: Und ja, als das Seminar zu Ende war und ich noch mal in die Gesichter guckte, wie ich das eigentlich immer mache, da waren diese perfekt gestalten Gesichter weicher geworden, aber gleichzeitig der Blick direkter geworden.

00:15:38: Ja, wir verabschiedneten uns und einer sagte damals noch, ja, stöhlich, ich finde es verrückt, irgendwie fühle ich mich leer abgearbeitet, aber irgendwie auf eine gute erfüllende Weise.

00:15:55: Und wir haben uns gar nicht mit Modellen und Zahlen und anderen Dingen Charts beschäftigt.

00:16:03: Irgendwie hatten wir dieses mal Platz für das, was mehr Platz haben sollte.

00:16:10: Ja, das hat mich gefreut, muss ich sagen.

00:16:13: Und dann fragte ich zusammen und hab mir da auch echt viel Zeit gelassen und ich hab die Atmosphäre dieses Raumes noch Bestimmt eine halbe Stunde genossen, mir einen Kaffee geholt, mich dahingesetzt.

00:16:28: Und dann hatte ich natürlich noch wieder quasi einen Abstieg, einen Weg hinab, eine Abfahrt vor mir, aus dem fünftigsten Stock wieder, auf dem geschäftlichen Boden der Tatsache.

00:16:43: Und ich habe das ein bisschen zeremoniell gemacht.

00:16:46: Als ich dann vor dem Fahrstuhl stand, war ich nicht mehr leer.

00:16:52: Da war etwas... was ich in mir verändert hatte, das war total spannend, weil das Seminar war anders gelaufen, als ich vorbereitet hatte.

00:17:02: Eine andere, weniger gestalte Präsentation, weil ich nur die Folien ausgewählt hatte, die mir wirklich wichtig waren.

00:17:14: und ich spürte, wie jede Etage, das waren dann noch nach anderem Fahrstuhl, wie jede Etage, die wir hinabfuhren, mich zwar einerseits tiefer in den Alltag zurückbrachte, aber die Ruhe, die Klarheit, die blieb.

00:17:33: Ja, unten angekommen, die Türen ging auf, Menschen sausten an mir vorbei, Telefone klingeln, Stimmgewirr und so weiter.

00:17:42: Und irgendwie stand ich still in diesem Gewirr dort.

00:17:46: Und gleichzeitig war ich wach und präsent.

00:17:50: Und ich durfte echt da lernen, Präsenz ist kein Zustand, den man irgendwie erreicht, sondern Präsenz ist etwas, das sich einstellt, wenn man bereit ist, Raum zu lassen für sich selbst.

00:18:07: Und all das kann in einem anonymen Fahrstuhl entstehen, irgendwo in Frankfurt, in einer großen Bank.

00:18:19: Das war spannend.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.